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Donnerstag, 6. Oktober 2016

Wenn gemeinsame Wege sich lösen

Und dann schau' ich nach vorn, und merke irgendwann: es war das beste für uns beide, das beste was uns je passieren konnte. Das, was passieren musste. Und ich bin dankbar und vertraue mich dem Leben an. Das Leben, dass mir stets das beste bietet, auch wenn ich manchmal es nicht auf den ersten Blick erkenne und davonrenne. Doch ich sag hey Leben, Du bist cool, Du hilfst mir stets mich weiter zu entdecken, beschenkst mich mit Möglichkeiten um zu sein, was ich bin: nämlich ich.
Entwanderer, 06.10.2016

Samstag, 5. März 2016

Massivholz-Bett im Eigenbau (für Matratze 140x200)

Schon seit über 2 Jahren schlafe ich nicht mehr regelmäßig in einem Bett, sondern auf Matratzen. Davor schlief ich jedoch auch nur vorübergehend für 1 Jahr übergangsweise in einem Bett und davor eine ganze Weile sogar nur auf Iso-Matte im Schlafsack.

Da beim Schlafen auf einer Matratze täglich gelüftet werden muss, damit die abgegebene Feuchtigkeit entweichen kann, ist es notwendig, die Matratze täglich aufzustellen. Und zuvor muss man das Bettzeug wegzuräumen, etc... und am Abend wieder alles wieder aufbauen. Eine nicht unbedingt freudig stimmende Arbeit.

Daher sollte ein Bett her. Da ich mich mit Möbelbau befasse, natürlich ein selbst gebautes Bett. Massivholz war klar. Wie genau, war lange unklar, Ideen kamen und gingen.

Schließlich waren zwei Ideen herangereift. Ein höheres Bett, mit deutlicher Abgrenzung an Kopf- und Fußende für mein Gästezimmer, damit sich direkt daneben noch leichter z.B. ein kleines Sofa platzhieren lässt, ohne dass man direkt auf das Bett fällt.

Für das eigene Schlafgemach war ein sehr profanes Holz-Skelett-Modell angedacht.

Mit dem Gästebett begann ich dann vor einigen Wochen zu bauen. Ich besorgte einige unterschiedliche Balken und Bretter im Baumarkt. Nicht unbedingt das beste oder gar preiswertes Holz, aber für meine Zwecke und Erstansprüche sollte es genügen. Für die Pfosten habe ich unbehandelte Pfosten für Sichtschutzzäune verwendet. Die Runden Enden sind an der Kopfseite zu sehen, das jeweils abgesägte Ende am Fußteil.

Nachdem sich für mein Gästezimmer eine andere Lösung ergab, entschied ich, das ursprünglich als Gästebett gedachte Möbelstück für das eigene Schlafzimmer zu nutzen.

Ich setzte dabei stark auf Verdübelung. Kopf- und Fuß-Teil sind fest mit den Pfosten verdübelt. Die langen Seitenteile sind jeweils mit einem dünneren Balken verdübelt und werden via je drei kräftiger Schrauben pro Pfosten befestigt. So ist es möglich, dass Bett auch wieder auseinander zu bauen, sollte es doch einmal kleingemacht transportiert werden wollen.

Gestern stellte ich es fertig. Vor dem Fotografieren machte ich alles schön .. und entschied mich dann doch für ein "benutztes" Bett-Bild. ;-)

Wenige Wochen zuvor schon, gönnte ich mir auch eine neue Matratze von Bett1.de, die ich durchweg positiv empfinde.

Der Lattenrost ist einer aus Federholz - ich erwäge noch einen massiven einzubauen, da mir das doch ein Stück zu "nachgiebig" erscheint. Das heißt es darf gern etwas fester/strammer zu liegen sein.

Voila:



Freitag, 22. Januar 2016

Aufgedunsen durch Milch

Zum neuen Jahr bin ich wieder in die Ketose übergegangen und führe im Spektrum ketogener Ernährung ein paar Experimente durch, da ketogene Ernährung an sich auch sehr, sehr verschiedenartig durchgeführt werden kann.

Eine deutliche Beobachtung darf ich gerade heute Morgen beim und nach dem Aufstehen machen. Ich spüre bereits an den Augen, dass ich aufgedunsen sein dürfte und prüfe im Spiegel gegen. Tatsächlich, das Gesicht wirkt voller - in meinen Augen weniger hübsch.

Hatte schon immer im Lauf der letzten Jahre das Gefühl, mich an manchen Tagen sehr hübsch und an anderen weniger hübsch zu empfinden, was das Gesicht angeht. Da ich mich die letzten Wochen als sehr hübsch empfand und es heute nicht mehr tue, dieses Phänomen nun nachvollziehbar beobachten durfte, wird mir klar, dass dies durch Wassereinlagerungen im Körper geschieht. Sie machen insbesondere das Gesicht wohl etwas "runder" - kleine Veränderungen, die sich, meist unbewusst, sehr krass/stark auf die Gesichtswahrnehmung auswirken.

Gestern gab's erstmalig im Jahr nämlich ein paar Milchprodukte am Abend. Ziegenkäse (125g Ziegenbutterkäse, 100g Ziegencamenbert), 125 Büffelmozarella sowie 125g Ziegenjoghurt. Milch führt nun also zu Wassereinlagerung. Am Salz kann es nicht liegen, da ich seit Neujahr weiterhin viel Salz im Speiseplan verwendete.

Womöglich darauf zurückführende, positive Wirkungen gab es aber auch: Habe heute sehr gut durchgeschlafen und bin früher auf den Beinen. Hier ist jedoch auch die Erwähnung geschuldet, dass ich heute auf einer gänzlich anderen Matratze geschlafen habe - daher kann ich es nicht direkt auf die oben erwähnten Milchprodukte zurückführen.

Jedoch den wunderschön geformten Morgenstuhl.
Die Haut scheint sogar noch einen Tick zarter. Habe aber vereinzelt Juckreiz.

Meine Gedanken zu diesem Erlebnis uns generell zu (Nicht-Kuh-)Milchprodukten ist: So "hässlich" möchte ich dauerhaft nicht aussehen. ;-) Kann mir aber mittlerweile vorstellen, dass vereinzelte "Milchtage" z.B. einmal pro Monat oder seltener dafür geeignet sind, eventuell entstandene Ernährungs-Defizite auszugleichen und/oder die Darmflora anzuregen. Täglich will ich nicht aufgedunsen sein. Ich bin ja mal gespannt, wie lange es dauert, bis ich wieder "hübsch" bin.

Denn mein Eindruck all der Ernährungsexpermente der Jahre ist, dass die Möglichkeit von Engpässen bei bestimmten Nährstoffen durchaus durch vereinzelte Gaben weniger "guter" bzw. weniger (persönlich) verträglicher Lebensmittel ausgeglichen werden kann. Heißt, das Schwarz-Weiß-Denken hat sich dazwischen mit Grautönen facettenreicher ergänzt.

Ich erwäge, das Aufdunsen durch Milch, auch einmal fotographisch festzuhalten.


Nachtrag: Ich bezog jedoch von Anfang an Butter als einziges Milchprodukt mit ein, diese löste keinerlei Wassereinlagerung aus.

Freitag, 18. Dezember 2015

Eigenbau Lese-Ecke / Lese-Hochbett

Wollte in meinem Wohnzimmer in der Ecke auf Höhe des Fensters eine Lese-Ecke haben ... denn dank des schönen Ausblicks meiner Wohnzimmer-Fenster, macht es richtig Spaß auf Fensterhöhe, dennoch geschützt im Eck, zu sitzen, zu lesen und nach draußen zu blicken ... so der Gedanke ...

Habe mir im Baumarkt ein paar Balken sowie Rauspund besorgt.

Die Balken habe ich entsprechend zugesägt, dann mit grauer Bio-Lasur gestrichen und mit Schrauben, Dübeln  und Winkeln zusammengefügt. Ich stellte dabei fest, warum üblicherweise gedübelt wird. Schrauben und Winkel bieten für meinen Geschmack nicht die gewünschte Starrheit. Die brachten dann die Rauspund-Bretter, die ich zuvor auf der schönen Seite mit Leinöl behandelte und dann vertikal, anstatt wie ursprünglich horizontal angedacht angebracht. Dadurch ergab sich dann noch die erhoffte Starrheit der Konstruktion.

Aus gehobelten Dachlatten habe ich dann einen abnehmbaren Lattenrost gebaut. Die Latten habe ich an den Enden im 45° Winkel abgesägt, um für schönere Optik zu sorgen. In der Mitte des Lattenrostes befindet sich noch ein  zusätzlicher Stüzbalken, wie an den letzten Bildern zu sehen ist.

Es fehlen noch die Enden der langen Balken was die graue Lasur angeht.
Und ich werde wohl noch eine Rückwand anbauen, damit man nicht mit dem Rücken direkt an der Zimmer-Wand anlehnt. Noch mehr Kuschelkissen folgen auch noch. ;-)

Grau und Holz-geölt soll die führende Gestaltungsgrundlage für alle meine weiteren Möbel sein.

Folgen soll noch ein Regal im ähnlichen Stil, und der Schreibtisch wird dann wieder mit Rechner bestückt den Raum füllen ... :-)

Von der Planung zur Umsetzung ... natürlich mit der linken Hand. ;-)















Wohnzimmer neu gemacht

Habe im Herbst auch endlich noch mein Wohnzimer neu renoviert.

Die Tapeten waren alt und tlw. schmutzig, der Laminat war Pfusch oder einfach zu billiger Mist, wurde an einigen Stellen vom Vormieter auch mit Silikon-Reparatur "repariert". Zudem knarrte und knackte er, gab an einigen Stellen nach.

So sah es vor der Renovierung aus:









Nach der Renovierung
Ich machte analog zu den Schlafzimmern neuen Naturkorkboden rein, den ich mit Naturkautschuk verklebte und mit Leinl pflegte. Die Wände sind ebenso analog mit Marmormehl-Kasein-Farbe gestrichen. Und die Fußbodenleisten aus Massivholz habe ich aus gehobelten Dachlatten hergestellt, die ich entsprechend mit Bio-Lasur gestrichen und zugesägt habe.

Habe sonst ein Stück mit dem Einrichten begonnen, blau fand sich spontan ein. Auf den Bildern auch eine Kuschel-Ecke, anstatt der langfristig eine Lese-Ecke bzw. Lesehochbett gebaut werden will.








Montag, 25. Mai 2015

Neues zum Handwerk und Garten


Möbelbau

Ich habe ja bereits vor ziemlich genau einem Jahr begonnen, mir Werkzeug zuzulegen, ein bisschen zu schreinern und die Zimmer zu renovieren.

Heute habe ich ein kleines Tischen, analog zu meinem Mini-Test-Möbel-Projekt gebaut. Dieses mal ganz ohne Schrauben und nur gedübelt. Möbelstück Nr. 2 kann sich sehen lassen! :-)

Er soll die Terasse besetzen und als schöne sowie praktische Unterlage für Getränke, Snacks und Kerzen dienen.

Ich plane, ihn noch mit einer dunkelbraunen Farbe zu lasieren.

Künftig möchte ich beim Möbelbau gerne auch mal "vernünftiges" Holz ausprobieren, anstatt des Billig-Fichten-Holzes aus dem Baumarkt.



Zimmer-Renovierung

Kinderzimmer vor der Renovierung
Die Zimmer-Renovierungen zog sich lange hin. War dann weit fortgeschritten, bis auf die noch fehlenden Fußleisten. Anfang des Jahres war ich dann aber endlich fertig.

Einmal vorher-nacher des "Kinderzimmers". Dann noch analog das Schlafzimmer, das auch nicht viel anders vorher aussah.

Für die Wandfarben verwendete ich Marmormehl-Kasein-Farbe von Kreidezeit mit entsprechenden Piment-Mischungen.


Kinderzimmer nach der Renovierung
Beim Boden entschied ich mich für unbehandelte Naturkork-Platten 30x30x4, die ich mit Naturkautschuk verklebte und danach mit Naturstoffen wachste und ölte.

Als Fußleisten nahm ich gehobelte Dachleisten aus dem Fachhandel und lasierte diese mit einer Naturlasur in dunkelbraun.

Bett wird erst noch gebaut. ;-)


Schlafzimmer

Garten


Sonst war ich im Garten noch fleißig.

Habe einige Beerensträucher und andere Pflanzen eingesetzt. Unter anderem Himbeeren und "Derivate" wie japanische Weinbeere. Sowohl frühe wie herbstliche Sorten. Daneben Heidelbeeren sowie verwandte "sibirische Beeren". Dann fanden Goji-Beeren und Cranberrys noch einen Platz. Eine Felsenbirne sowie Stachelbeeren ergänzen die Bären... äh Beerenrunde... neben einer schwarzen Johannisbeere.

Für die Optik zum einen, aber vor allem um Grasbewuchs zu unterdrücken und den Boden vor dem Austrocknen  zu schützen, habe ich die Pflanzen mit Rindenmulch umringt.

Zuvor habe ich den Boden dort umgegraben. Dazu habe ich mit einem Spaten Stücke ausgegraben und umgekehrt mit der Erde nach oben wieder eingesetzt.

Die Rindenmulch-Methode ist umstritten, da der Mulch auch diverse Stoffe abgibt, den manche Pflanzen nicht mögen. Da ich damit aber bereits schon einmal erfolgreich gearbeitet habe, wandte ich es wieder an. Es wird sich zeigen, wie meine Sträucher darin gedeihen.

Der Boden erwies sich als sehr steinig, nach etwa 20 cm stoße ich bereits auf viel Gestein, als wäre dort ein Steinbruch. 


Insgeheim hat es sehr viel Spaß gemacht, in Wohnung, Tischbau und Gartenarbeit kreativ zu sein. Immer mehr lerne ich es als "Ausgleich", als freudige, durchaus körperlich herausfordernd aber seelisch nährende "Arbeit" - vielmehr als schönes Lebensspiel - an.