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Mittwoch, 9. Januar 2013

Abprall an der emotionalen Mauer, Askese unterbrochen

Schon gestern war es sehr schwer, kaum erträglich, den Emotionen Stand zu halten. Ich tauchte ein, es ging. Heute Vormittag auch noch.

Doch am Abend war es mir eine emotional unerträgliche Folter. Wahnsinn! Starke überwältigende Emotionen, für mich (daher?) nicht definierbar, strömten durch mich. Nach meiner gestrigen Erfahrung halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass es insbesondere meine emotionale Vergangenheit ist, die sich dabei meldet. Und jahrelang schon, war ich ihr davon gerannt, von der Gegenwart in die Zukunft entflohen. Durch Überessen. Fresserei. Überlastung. Abschalten der feinen Emotionen. Dem Kopf die Alleinherrschaft! Heute Abend wieder. Nicht nur roh. Zumindest glutenfrei. Widerlich.

Wie komme ich da durch? Komme ich allein durch?
Aktuell glaube ich, mutmaße ich, dass ich es gemeinsam mit jemandem an meiner Seite, mit Vertrauen schaffen kann. Jemand der mir beisteht bei diesen Emotionen, wo mir damals niemand beistand. Einen Zeugen, einen Anker, in dessen Schoß ich notfalls mich begeben kann. Und nicht in den Ersatz-Schoß der Völlerei, der mich nur davon fortbringt, aber keine Chance zur Lösung bietet.

Dieses Jahr mag ich sie finden, die Menschen, oder den Menschen, um da durch zu gehen. Sie müssen der Liebe fähig sein. Dort durch zu gehen soll mein Ziel für dieses Jahr sein. Und auch nächstes. Mein Sinn, für die nächste Zeit.

Ich glaube, das Schicksal hat mir schon zwei Menschen dafür ausgesucht. Um hier weiter zu kommen. Dafür bin ich dankbar.

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