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Sonntag, 6. Januar 2013

Gestriges Abendessen - himmlischer Genuss bei Nicht-Rohkost

Gestern Abend war ich auf einem Geburtstag geladen.

Ich hielt mich bei Getränken zurück und trank mein Wasser, hatte sonst noch etwas eigenen "Not-Proviant" mitgenommen.

Als das Buffet eröffnet wurde, entschied ich mich doch, vom angemachten Feldsalat zu essen. Später aß ich wenige Litschi, eine Banane und eine Avocado. Am späten Abend kam noch weiterer Besuch und brachte selbstgemachtes Schokoladen-Mousse mit, das in Sachen Zutaten soweit ich mich nach Rückfrage entsinne nur aus Kakao, Ei, "brauner" Zucker und Bourbon-Vanille bestand und ausdrücklich laktosefrei war. Ich ließ die anderen davon erst mal essen. Und fand es interessant, wie wenig alle davon immer aßen. Da kamen mir meine Mengen bei Kochkost schon krankhaft vor. Und so war es wohl auch.

Ich kam nicht umhin, auch daran zu schnuppern, es roch sehr anziehend. Und damit war mein Instinkt gelockt. Ein vergleichbares Äquivalent hatte ich nicht dabei, um Gegenzusteuern. Es dauerte nur seine Zeit, bis ich dem starken Verlangen nachgab und mir eine kleine Portion in ein Schüsselchen gab und probierte. Wow! Ich hatte tatsächlich himmlischen Genuss! Unglaublich wie lecker das war! Mir dünkte schon, dass mir, wie gewohnt, wohl dieser Genuss nicht abgehen würde und ich noch die ganze Schüssel, mehrere Portionen essen würde. Doch dem war nicht so. Einige Löffelchen später schlug analog zum Obst der Geschmack deutlich um, das Mousse war geschmacklich nur noch klebrig süß und der Gaumen brannte leicht. Ich beendete erleichter und beeindruckt mein Mahl. Unter chronischem Kochkosteinfluss hatte ich diese Sperren kaum bis gar nicht bemerkt. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass sich bei mir ein Teil der deutlicheren Sperren, wie einer Übelkeitsperre o.ä. in einem Toleranzzustand befindet, d.h. bis aktuell gar nicht aktiv ist. Dürfte bei einigen Leuten auch der Fall sein, die bei Stress zu Frust(fr)esserei neigen und häufig Stress unterliegen.

In ein Ungleichgewicht hatte mich diese Mahlzeit dennoch mit Sicherheit gebracht.
Jedoch war sie deutlich verträglicher(!) als sonst typische Rohkost-Gourmet-Torten aus Nüssen und Trockenfrüchten. Denn mein Magen blieb sehr ruhig, ich bekam im Gegensatz zu Rohkosttorten keinerlei Bauchschmerzen. Nur leichte Blähungen stellten sich später ein.

So lockten später die Mais-Chops aus Mais und Salz, die für mich keinerlei merkbare Sperre aufwiesen.

Heute merkte ich das Ungleichgewicht stärker, grüne Bananen machten mich besonders an um es wohl etwas in Griff zu bekommen. Als ich heute Abend Papaya aß kam ein ekelhafter Geschmack aus der Zunge, ich entgiftete wieder aus der Zunge etwas, konnte es aber nicht identifizieren, nur eben äußerst widerlich war der Geschmack.

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