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Montag, 25. Mai 2015

Neues zum Handwerk und Garten


Möbelbau

Ich habe ja bereits vor ziemlich genau einem Jahr begonnen, mir Werkzeug zuzulegen, ein bisschen zu schreinern und die Zimmer zu renovieren.

Heute habe ich ein kleines Tischen, analog zu meinem Mini-Test-Möbel-Projekt gebaut. Dieses mal ganz ohne Schrauben und nur gedübelt. Möbelstück Nr. 2 kann sich sehen lassen! :-)

Er soll die Terasse besetzen und als schöne sowie praktische Unterlage für Getränke, Snacks und Kerzen dienen.

Ich plane, ihn noch mit einer dunkelbraunen Farbe zu lasieren.

Künftig möchte ich beim Möbelbau gerne auch mal "vernünftiges" Holz ausprobieren, anstatt des Billig-Fichten-Holzes aus dem Baumarkt.



Zimmer-Renovierung

Kinderzimmer vor der Renovierung
Die Zimmer-Renovierungen zog sich lange hin. War dann weit fortgeschritten, bis auf die noch fehlenden Fußleisten. Anfang des Jahres war ich dann aber endlich fertig.

Einmal vorher-nacher des "Kinderzimmers". Dann noch analog das Schlafzimmer, das auch nicht viel anders vorher aussah.

Für die Wandfarben verwendete ich Marmormehl-Kasein-Farbe von Kreidezeit mit entsprechenden Piment-Mischungen.


Kinderzimmer nach der Renovierung
Beim Boden entschied ich mich für unbehandelte Naturkork-Platten 30x30x4, die ich mit Naturkautschuk verklebte und danach mit Naturstoffen wachste und ölte.

Als Fußleisten nahm ich gehobelte Dachleisten aus dem Fachhandel und lasierte diese mit einer Naturlasur in dunkelbraun.

Bett wird erst noch gebaut. ;-)


Schlafzimmer

Garten


Sonst war ich im Garten noch fleißig.

Habe einige Beerensträucher und andere Pflanzen eingesetzt. Unter anderem Himbeeren und "Derivate" wie japanische Weinbeere. Sowohl frühe wie herbstliche Sorten. Daneben Heidelbeeren sowie verwandte "sibirische Beeren". Dann fanden Goji-Beeren und Cranberrys noch einen Platz. Eine Felsenbirne sowie Stachelbeeren ergänzen die Bären... äh Beerenrunde... neben einer schwarzen Johannisbeere.

Für die Optik zum einen, aber vor allem um Grasbewuchs zu unterdrücken und den Boden vor dem Austrocknen  zu schützen, habe ich die Pflanzen mit Rindenmulch umringt.

Zuvor habe ich den Boden dort umgegraben. Dazu habe ich mit einem Spaten Stücke ausgegraben und umgekehrt mit der Erde nach oben wieder eingesetzt.

Die Rindenmulch-Methode ist umstritten, da der Mulch auch diverse Stoffe abgibt, den manche Pflanzen nicht mögen. Da ich damit aber bereits schon einmal erfolgreich gearbeitet habe, wandte ich es wieder an. Es wird sich zeigen, wie meine Sträucher darin gedeihen.

Der Boden erwies sich als sehr steinig, nach etwa 20 cm stoße ich bereits auf viel Gestein, als wäre dort ein Steinbruch. 


Insgeheim hat es sehr viel Spaß gemacht, in Wohnung, Tischbau und Gartenarbeit kreativ zu sein. Immer mehr lerne ich es als "Ausgleich", als freudige, durchaus körperlich herausfordernd aber seelisch nährende "Arbeit" - vielmehr als schönes Lebensspiel - an.