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Freitag, 22. Januar 2016

Aufgedunsen durch Milch

Zum neuen Jahr bin ich wieder in die Ketose übergegangen und führe im Spektrum ketogener Ernährung ein paar Experimente durch, da ketogene Ernährung an sich auch sehr, sehr verschiedenartig durchgeführt werden kann.

Eine deutliche Beobachtung darf ich gerade heute Morgen beim und nach dem Aufstehen machen. Ich spüre bereits an den Augen, dass ich aufgedunsen sein dürfte und prüfe im Spiegel gegen. Tatsächlich, das Gesicht wirkt voller - in meinen Augen weniger hübsch.

Hatte schon immer im Lauf der letzten Jahre das Gefühl, mich an manchen Tagen sehr hübsch und an anderen weniger hübsch zu empfinden, was das Gesicht angeht. Da ich mich die letzten Wochen als sehr hübsch empfand und es heute nicht mehr tue, dieses Phänomen nun nachvollziehbar beobachten durfte, wird mir klar, dass dies durch Wassereinlagerungen im Körper geschieht. Sie machen insbesondere das Gesicht wohl etwas "runder" - kleine Veränderungen, die sich, meist unbewusst, sehr krass/stark auf die Gesichtswahrnehmung auswirken.

Gestern gab's erstmalig im Jahr nämlich ein paar Milchprodukte am Abend. Ziegenkäse (125g Ziegenbutterkäse, 100g Ziegencamenbert), 125 Büffelmozarella sowie 125g Ziegenjoghurt. Milch führt nun also zu Wassereinlagerung. Am Salz kann es nicht liegen, da ich seit Neujahr weiterhin viel Salz im Speiseplan verwendete.

Womöglich darauf zurückführende, positive Wirkungen gab es aber auch: Habe heute sehr gut durchgeschlafen und bin früher auf den Beinen. Hier ist jedoch auch die Erwähnung geschuldet, dass ich heute auf einer gänzlich anderen Matratze geschlafen habe - daher kann ich es nicht direkt auf die oben erwähnten Milchprodukte zurückführen.

Jedoch den wunderschön geformten Morgenstuhl.
Die Haut scheint sogar noch einen Tick zarter. Habe aber vereinzelt Juckreiz.

Meine Gedanken zu diesem Erlebnis uns generell zu (Nicht-Kuh-)Milchprodukten ist: So "hässlich" möchte ich dauerhaft nicht aussehen. ;-) Kann mir aber mittlerweile vorstellen, dass vereinzelte "Milchtage" z.B. einmal pro Monat oder seltener dafür geeignet sind, eventuell entstandene Ernährungs-Defizite auszugleichen und/oder die Darmflora anzuregen. Täglich will ich nicht aufgedunsen sein. Ich bin ja mal gespannt, wie lange es dauert, bis ich wieder "hübsch" bin.

Denn mein Eindruck all der Ernährungsexpermente der Jahre ist, dass die Möglichkeit von Engpässen bei bestimmten Nährstoffen durchaus durch vereinzelte Gaben weniger "guter" bzw. weniger (persönlich) verträglicher Lebensmittel ausgeglichen werden kann. Heißt, das Schwarz-Weiß-Denken hat sich dazwischen mit Grautönen facettenreicher ergänzt.

Ich erwäge, das Aufdunsen durch Milch, auch einmal fotographisch festzuhalten.


Nachtrag: Ich bezog jedoch von Anfang an Butter als einziges Milchprodukt mit ein, diese löste keinerlei Wassereinlagerung aus.