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Samstag, 5. März 2016

Massivholz-Bett im Eigenbau (für Matratze 140x200)

Schon seit über 2 Jahren schlafe ich nicht mehr regelmäßig in einem Bett, sondern auf Matratzen. Davor schlief ich jedoch auch nur vorübergehend für 1 Jahr übergangsweise in einem Bett und davor eine ganze Weile sogar nur auf Iso-Matte im Schlafsack.

Da beim Schlafen auf einer Matratze täglich gelüftet werden muss, damit die abgegebene Feuchtigkeit entweichen kann, ist es notwendig, die Matratze täglich aufzustellen. Und zuvor muss man das Bettzeug wegzuräumen, etc... und am Abend wieder alles wieder aufbauen. Eine nicht unbedingt freudig stimmende Arbeit.

Daher sollte ein Bett her. Da ich mich mit Möbelbau befasse, natürlich ein selbst gebautes Bett. Massivholz war klar. Wie genau, war lange unklar, Ideen kamen und gingen.

Schließlich waren zwei Ideen herangereift. Ein höheres Bett, mit deutlicher Abgrenzung an Kopf- und Fußende für mein Gästezimmer, damit sich direkt daneben noch leichter z.B. ein kleines Sofa platzhieren lässt, ohne dass man direkt auf das Bett fällt.

Für das eigene Schlafgemach war ein sehr profanes Holz-Skelett-Modell angedacht.

Mit dem Gästebett begann ich dann vor einigen Wochen zu bauen. Ich besorgte einige unterschiedliche Balken und Bretter im Baumarkt. Nicht unbedingt das beste oder gar preiswertes Holz, aber für meine Zwecke und Erstansprüche sollte es genügen. Für die Pfosten habe ich unbehandelte Pfosten für Sichtschutzzäune verwendet. Die Runden Enden sind an der Kopfseite zu sehen, das jeweils abgesägte Ende am Fußteil.

Nachdem sich für mein Gästezimmer eine andere Lösung ergab, entschied ich, das ursprünglich als Gästebett gedachte Möbelstück für das eigene Schlafzimmer zu nutzen.

Ich setzte dabei stark auf Verdübelung. Kopf- und Fuß-Teil sind fest mit den Pfosten verdübelt. Die langen Seitenteile sind jeweils mit einem dünneren Balken verdübelt und werden via je drei kräftiger Schrauben pro Pfosten befestigt. So ist es möglich, dass Bett auch wieder auseinander zu bauen, sollte es doch einmal kleingemacht transportiert werden wollen.

Gestern stellte ich es fertig. Vor dem Fotografieren machte ich alles schön .. und entschied mich dann doch für ein "benutztes" Bett-Bild. ;-)

Wenige Wochen zuvor schon, gönnte ich mir auch eine neue Matratze von Bett1.de, die ich durchweg positiv empfinde.

Der Lattenrost ist einer aus Federholz - ich erwäge noch einen massiven einzubauen, da mir das doch ein Stück zu "nachgiebig" erscheint. Das heißt es darf gern etwas fester/strammer zu liegen sein.

Voila:



Kommentare:

  1. Von welchen Bäumen stammt denn das verwendete Holz (Holzsorte)?

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    1. Die Stand-Pfosten sind aus Lärchenholz, die Bretter und Balken aus Fichte/Kiefer.

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  2. Hallo Entwanderer, habe eben diese Seite entdeckt und wollte mich einfach mal für all die lehrreichen aber auch unterhaltsamen Videos bedanken!

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